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Neue Touch Panels und Benutzeroberflächen

Wer kennt sie nicht, die eleganten Smartphones, PDA's oder Navigationsgeräte mit ihren stylischen Bedienoberflächen?

Anforderungen unserer Kunden aufzunehmen und sie in effiziente Lösungen umzusetzen ist das erklärte Ziel von elektro systembau bender. So entstehen neue und zukunfts-trächtige Applikationen und Bedienkonzepte.

So wie für jedes Projekt mit seinen individuellen Anforderungen erarbeiten wir kundenspezifische Lösungen für die jeweilige Applikation. Neue technologische Entwick-lungserkenntnisse fließen zusammen mit Erkenntnissen und Erfahrungen bewährter Systeme und Programme aus dem Markt.




Touch Screen und Bedienoberflächen

Gleich zu Beginn des Projektes "Touch Screen+Visualisierung" wurde deutlich, dass sich die Kunden und Nutzer ihre eigene individuelle graphische Umsetzung wünschen. Angefangen bei der einfachen Integration der Firmenlogos bis hin zur Kommunikationslösung mit deren eigenen Produkten. Auch das kundeneigene Design im Bezug auf das Firmenimage (Coprorate Identity) musste hier Berücksichtigung finden.

Die eingesetzte Software zur Visualisierung nutzt die aktuellen Standards von Windows Betriebssystemen und Entwicklungsumgebungen und bietet damit eine Vielzahl von Möglichkeiten der graphischen Umsetzung und Kommunikation.

Da viele unserer Kunden diese Touch Control Panels nicht nur im europäischen Raum einsetzen, sondern auch in Ländern, die keine lateinischen Schriften verwenden, erarbeiten wir international allgemeingültige Symbole und Piktogramme. Auch Funktionen, wie das Abspielen von Musik können realisiert werden.


Folien Touch
Vor etwa zwei Jahren wurden bei esb die ersten Projekte mit Touch Panel umgesetzt. Hier kamen sogenannte resistive Touchs zum Einsatz, bei denen die Steuerung eine Widerstandsänderung bei Berührung auswertet. Diese resistiven Touchs werden auch weiterhin bei den Tableaus eingesetzt, deren gesamte Oberfläche mit einer geschlossenen Folie überzogen ist. Diese Folientableaus bieten den großen Vorteil, dass auf einfache Weise eine Vielzahl von Fremdgewerken hinter der individuell gestalteten Folie eingebaut werden können (auch Sprechstellen). Das große Know How und die über Jahre gewonnenen Erfahrungen im Bau von Folientableaus sind dabei von großem Vorteil. Einzigartig ist die Verwendung  von Folien mit antibakteriellen Eigenschaften. Selbst hochtransparente Flächen, wie zum Beispiel für den Bildschirmausschnitt, können mit speziellen antibakteriellen Lacken versehen werden, um ein Maximum an Transparenz zu erzielen.


"Der gläserne OP"
Verschiedene OP-Raumhersteller bieten neuerdings ihren Kunden ganze OP-Räume mit Glaswänden an. Glas bietet den Vorteil, dass es eine glatte Oberfläche besitzt, einfach zu reinigen und resistent gegen Reinigungs- und Desinfektionsmittel ist. Weiterhin können die Glasflächen je nach Wandaufbau auch indirekt beleuchtet und gezielte Beleuchtungsszenen erzeugt werden. Nicht nur angenehm warmes Licht für den Pateinten, sondern zum Beispiel auch ein typisch blendfreies grünes Licht, das für endoskopische Eingriffe benötigt wird.

Bei einer solchen Glaswand sollten natürlich auch die Melde- und Bedientableaus eine Glasoberfläche haben.


Hinterglas-Touch
Für die Bedienung durch eine Glasplatte ist jedoch ein besonderer berührungssensitiver Touch erforderlich, ein sogenannter Capacitive Projected Touch. Mit diesem bei esb "Hinterglas-Touch" genannten Touch konnte die Bedienung durch eine 6 mm Glasplatte problemlos umgesetzt werden. Selbst bei Glasstärken bis zu 18 mm ist eine einfache Bedienung möglich.

Die Verwendung eines neuen Materials für die Hintergrundfolie erforderte eine neuartige Drucktechnik. Hier kam das im Hause esb gebaute Digitaldrucksystem "digidirect vis-twin" zum Einsatz, mit welchem die Glasplatte rückseitig und spiegelverkehrt bedruckt werden konnte.

Das Bedrucken der Glasfläche zeigt die hohe Qualität des neuen Drucksystems, denn jede Ungenauigkeit schlägt sich bei Glas extrem in der Schärfe des Druckbildes nieder.

Die Herstellung von Hinterglas-Touch Systemen erfordert neue Lösungen und ein generelles Umdenken, da man zum Beispiel eine Sprechstelle mit mechanischen Tastern, Mikrofon und Lautsprecher nicht einfach hinter eine Glasplatte bauen kann. esb arbeitet hier eng mit dem Herstellern im OP verwendeter Gewerke zusammen.